Apfelbaum
Basilikum
Birnbaum
Erdbeere
Löwenzahn
Petersilie
Salbei
Sauerampfer
Spitzwegerich
Topinambur
Wilde Möhre
Zitronenmelisse


APFELBAUM

Apfelbaumzweige können zu jeder Jahreszeit in großen Mengen angeboten werden. Natürlich sind die frischen Triebe am beliebtesten, aber auch im Winter wird die Rinde gerne geknabbert und kleinere Zweiglein auch restlos verputzt. Dies ist natürlich auch für den Zahnabrieb perfekt.




BASILIKUM

Für uns aus der Küche kaum mehr wegzudenken ist er auch für unsere vierbeinigen Freunde eine leckere Bereicherung des Speiseplans, die gerne ohne Bedenken gegeben werden darf.






BIRNBAUM

Auch Birnbaum gehört zu den beliebtesten und gesündesten Knabbereien, die man seinen Kaninchen und auch anderen Nagern anbieten kann. Super für den Zahnabrieb können Zweige das ganze Jahr über in großen Mengen angeboten werden. Am begehrtesten sind sie natürlich mit Laub, aber auch ohne wird diese gesunde Knabberspeise gerne angenommen.




ERDBEEREN

Das Obst als Leckerchen, die Blätter jederzeit ... man sollte sie nur möglichst nicht vom Erdbeerfeld stibitzen, wo sie außerdem gespritzt werden. Lieber ohne ungesunden Dünger aus dem eigenen Garten. Mittlerweile gibt es auch schon hübsche Hängeerdbeeren, die auf dem kleinsten Balkon in einer Hängeampel Platz finden und nicht nur schmackhaft, sondern auch dekorativ sind.




LÖWENZAHN

Löwenzahn ist natürlich eines der beliebtesten Futtermittel aus der Natur. Es darf die komplette Pflanze samt Blüte und Wurzel verfüttert werden, selbst als Pusteblume ist dies kein Problem. Löwenzahn enthält viel Calzium, wirkt jedoch entwässernd, was dies ausgleicht. Bei getrocknetem Löwenzahn ist hier mehr Vorsicht geboten.

Löwenzahn kann den Urin rot verfärben, dies ist absolut unbedenklich!




PETERSILIE

Petersilie steht in der Beliebtheitsskala sehr weit oben und kann auch gerne verfüttert werden. Dazu ist die Petersilienwurzel ein energiereiches Winterfutter. Vorsicht ist nur bei trächtigen Weibchen geboten, denn Petersilie wirkt wehenfördernd!






SALBEI

Eine Heilwirkung wird dem Salbei schon seit hunderten von Jahren nachgesagt. Zu bevorzugen ist unserer Meinung nach der Wiesen-Salbei, weil er nicht so viele ätherische Öle enthält. Als Leckerchen zwischendurch darf jede Sorte angeboten werden.




SAUERAMPFER

Da Sauerampfer sehr oxalsäurehaltig ist, sollte er nicht in zu großen Mengen verfüttert werden.




SPITZWEGERICH

Dem Spitzwegerich wird eine appetitanregende und entzündungshemmende Wirkung zugesagt und er wird in der Regel auch sehr gerne gefressen. Für die Wintermonate kann man ihn gut trocknen.






TOPINAMBUR (Helianthus tuberosus)

Der Topinambur gehört zur Familie der Korbblüter (Asteraceae) und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Genau wie sie hat er große Blätter, jedoch kleine, gelbe Blüten.

Die Pflanze wird sehr hoch und blüht im Spätherbst. Von der Knolle bis zur Blüte darf alles verfüttert werden.

Kaufen kann man Topinambur meist ab Oktober in gut ausgestatteten Supermärkten, Gemüseläden, Biomärkten und immer öfter findet man ihn auch bei Ebay.

Wenn man Gartenbesitzer ist, lohnt sich ein Anbau allemal, jedoch sollte man darauf achten, dass Topinambur sehr stark wuchert und somit andere Pflanzen verdrängt. Eine Bekannte von mir (keine Kleintierhalterin ;-)) hat 5 Jahre gebraucht, um ihn wieder aus dem Garten zu verdammen. Man sollte also ein Eckchen suchen, in dem er nicht stört und sich fröhlich ausbreiten kann.

Über den Sommer kann das Grün verfüttert werden und im Winter dann die Knollen, die sich auch gut lagern lassen, man kann sie aber genauso bei frostfreiem Boden immer frisch ausgraben.

Egal ob Kaninchen oder Meerschweinchen und auch die Mäuse, alle lieben ihn gleichermaßen.
Die dünne Schale muss auch nicht entfernt werden, es reich, die Erde grob abzubürsten.

Knollen mit Erde





WILDE MÖHRE

Das Kraut der Wilden Möhre ist gut am Geruch zu erkennen und ähnelt stark den üblichen Karotten. Verfüttert werden kann das Kraut und die Wurzel.




ZITRONENMELISSE

Die Zitronenmelisse gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Kräutern, manche Vierbeiner verschmähen sie komplett. Aber sie schadet auf keinen Fall und falls sie von Kaninchen & Co. nicht begeistert angenommen wird, dann kann man damit immer noch sehr dekorativ Speisen, Kuchen & Cocktails verzieren :-)